Trainingslager des RSC Tirol in Faak am See: Intensives Training und starker Teamgeist
Eine erfolgreiche Woche liegt hinter dem Team des RSC Tirol Rollstuhlbasketball. Im Bundessportzentrum Faak am See absolvierte die Mannschaft ein einwöchiges Trainingslager, das optimale Bedingungen für die sportliche Vorbereitung bot.
Insgesamt sieben Teilnehmer nutzten die hervorragende Infrastruktur des Bundessportzentrums, um gezielt an Technik, Taktik und Kondition zu arbeiten. Unter der Leitung von Spielertrainer Stefan Thurner standen während der Woche acht intensive Trainingseinheiten auf dem Programm. Der Fokus lag dabei sowohl auf der individuellen Weiterentwicklung der Spieler als auch auf dem Zusammenspiel als Team.
Neben den Trainingseinheiten durfte auch der gemeinsame Spaß nicht fehlen. Ein besonderes Highlight war eine Handbike-Tour in der traumhaften Umgebung des Faaker Sees. Die Ausfahrt bot nicht nur eine abwechslungsreiche sportliche Ergänzung zum Hallentraining, sondern stärkte auch den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe.
Die ausgezeichneten Rahmenbedingungen in Faak am See ermöglichten eine optimale Vorbereitung auf die kommenden sportlichen Herausforderungen. Die Unterstützung des AUVA-ParaSport Zentrums Häring war ebenfalls spürbar – Trainer und derzeitige als auch ehemalige AUVA RZ-Häring Mitarbeiter waren im Betreuerstab. Großer Dank gilt der AUVA für das zur Verfügung stellen des Hausbusses, denn nur so konnten sämtliche Materialien (Basketballrollsühle und Handbikes) mitgeführt werden.
Der RSC Tirol blickt auf eine rundum gelungene Trainingswoche zurück und bedankt sich für die hervorragenden Bedingungen im Bundessportzentrum Faak am See. Mit vielen neuen Impulsen, wertvollen Trainingserfahrungen und gestärktem Teamgeist kehrt die Mannschaft nach Tirol zurück.
Den Teilnehmern erwartete ein abwechslungsreiches Programm mit anspruchsvollen Radtouren und jeder Menge Teamgeist.
Zum Einrollen führte die erste Runde nach Villach, um Ehrenpräsidenten Richi Altenberger vom Bahnhof abzuholen und mit ihm auf seinen 70igsten Geburtstag anzustoßen. Die Strecke verlief über den Gailtal-Radweg in Richtung Finkenstein und Müllern. Am Nachmittag durfte die traditionelle Fahrt auf die Baumgartnerhöhe nicht fehlen.
Am Dienstag stand mit der Tour rund um den Millstätter See die längste Ausfahrt der Woche auf dem Programm. Die Tagestour führte über Feistritz zum Millstätter See und über Radenthein zurück. Dabei wurden stolze 115 Kilometer und rund 850 Höhenmeter bewältigt – eine echte Herausforderung, die von den Teilnehmern mit großem Einsatz gemeistert wurde.
Am 09. September folgte noch die Ledenitzenrunde, bevor das Wetter leider einen Strich durch die weiteren Tourenpläne machte. Die Sonne ließ sich in den restlichen Tagen kaum mehr blicken, stattdessen sorgten starker Regen und nasse Bedingungen für eine unfreiwillige Programmänderung.
Einige der besonders hartgesottenen Handbiker ließen sich davon allerdings nicht abschrecken und trotzten dem Wetter. Getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung“ wurden auch bei Regen noch einige „nasse“ Touren absolviert.
Für alle anderen Biker wurde kurzerhand ein abwechslungsreiches Alternativprogramm organisiert. Mit Tischtennis, Prellball und Krafttraining blieb man auch bei schlechtem Wetter sportlich aktiv.
Trotz der wetterbedingten Einschränkungen war es wieder eine gelungene gemeinsame Sportwoche. Neben den sportlichen Herausforderungen standen vor allem Gemeinschaft und Bewegung im Mittelpunkt. Und eines ist sicher: Die Vorfreude auf die nächste Faakwoche ist bereits groß! Ein großes Dankeschön der Basketballreferentin Kathrin Rieder für die gute Organisation der Woche.
Teilnehmer: Richard Altenberger, Harald u. Martina Eder, David Egger, Andreas Gratt, Martina u. Gerhart Handle, Manuela Kraft, Peter Lechner, Martin Nussbaumer, Urban Oberthanner, Evi Plattner, Alois Praschberger, Kathrin Rieder, Andreas Schiestl, Eva, Sarah, Susanne u. Stefan Thurner
Berichte von Stefan Thurner (Basketball) und von Martina Eder (Handbike)



